Informationen zur Besucherregelung und zur Corona-Pandemie

Liebe Patientinnen und Patienten ,
liebe Angehörige,

wir arbeiten jeden Tag daran, Sie und unsere Mitarbeiter in unserer Klinik umfassend vor dem Corona-Virus zu schützen. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens  gilt bis auf Weiteres ein absolutes Besuchsverbot für Angehörige und Gäste im St. Franziska-Stift Bad Kreuznach. Uns ist bewusst, dass dies für Sie alle eine große Einschränkung bedeutet. Doch nur so kann Rehabilitation in dieser schwierigen Zeit sicher und erfolgreich gelingen.

Alle derzeit laufenden Rehamaßnahmen werden in der Regel ohne wesentliche Einschränkungen für unsere Patientinnen und Patienten durchgeführt. Dazu haben wir für Sie einige wichtige und häufig gestellte Fragen zusammengestellt. Diese können Ihnen helfen, die Fülle an Informationen ein wenig zu sortieren.  

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Bitte bleiben Sie gesund!

Ihre Klinikleitung

In unserer Klinik können Patienten und Begleitkinder nur aufgenommen werden, wenn Sie bei Anreise einen negativen PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können. Die Abstrichentnahme darf nicht länger als 96 Stunden (4 Tage) zurückliegen. Bitte wenden Sie sich dazu rechtzeitig an Ihren Hausarzt. Die Informationen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zu diesem Thema besagen klar, dass bei Patienten vor Aufnahme in einer Rehaeinrichtung ein PCR-Test durchgeführt werden soll und Ärzte diesen entsprechend abrechnen können. Falls erforderlich geben sie diese Information gerne an Ihren Arzt weiter. Sollte es hier zu Schwierigkeiten kommen, wenden Sie sich bitte an unsere Patientenverwaltung.

 

Wir nehmen aktuell Patienten für die stationäre psychosomatische Rehabilitation auf.

Bis auf Weiteres sind davon ausgeschlossen:

  • teilstationäre und ambulante Rehabilitationsmaßnahmen
  • Bei chronischen Erkrankungen der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems, des Stoffwechsels und bei Immunschwäche sollten Sie sorgfältig prüfen, ob Sie Ihre Rehabilitation derzeit antreten sollten. Sprechen Sie im Zweifel bitte mit Ihrem behandelnden Arzt.
  • Nicht aufnehmen können wir Rehabilitanden, bei denen vor der Anreise Atemwegsinfekte oder Erkältungssymptome vorliegen. In diesem Fall bitten wir um telefonische Information unter 0671 8820-257.

Falls Sie eines dieser Ausschlusskriterien erfüllen, wird Ihre Rehabilitationsmaßnahme verschoben. Unsere Patientenverwaltung wird in diesem Fall Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

Alle Ausschlusskriterien werden nach den allgemein gültigen behördlichen Anordnungen regelmäßig von uns aktualisiert.

Eine Verpflichtung zum sofortigen Antritt der Rehabilitationsleistung besteht angesichts der besonderen Umstände im Zusammenhang mit dem Coronavirus nicht. Daher versuchen wir den Wünschen von Rehabilitanden nach einer Verschiebung ihres Aufnahmetermins nach Möglichkeit zu entsprechen.

In Folge der Corona-Pandemie ist die Verschiebung des Reha-Beginns bis zu 12 Monaten unproblematisch.

Wurden Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Agentur für Arbeit zur Antragstellung aufgefordert, müssen Sie zuvor mit diesen über Ihren Antrag auf Verschiebung des Reha-Beginns sprechen.
 

In dieser besonderen Situation müssen Sie einen formlosen Antrag bei Ihrer Rentenversicherung stellen. 

Unsere Patientenverwaltung wird mit Ihnen einen neuen Aufnahmetermin vereinbaren. 

Aufgrund der aktuellen Situation können wir bis auf Weiteres keine teilstationären Rehamaßnahmen durchführen.

Dem Wunsch von Rehabilitanden nach Abbruch einer bereits begonnenen Rehabilitation auf Grund der Pandemiesituation wird entsprochen.

Es besteht dann die Möglichkeit, die Rehabilitation zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen, als sogenannte Ersatz-Rehabilitation.

Für die Beantragung einer erneuten Leistung zur medizinischen Rehabilitation hat die Deutsche Rentenversicherung einen Kurzantrag (Formular G0101) zur bundesweiten Verwendung entwickelt, der in unserer Klinik vorliegt. Sofern die Notwendigkeit einer erneuten, vollständigen Durchführung der vorzeitig beendeten Rehabilitation gesehen wird, händigen wir Ihnen diesen Kurzantrag aus.

 

Die Rehabilitanden erhalten während ihres Aufenthaltes in unserer Reha-Fachklinik alle Therapien.

Die Teilnehmerzahl in der Gruppentherapie haben wir reduziert und führen diese nur noch in angemessener Anzahl und entsprechender Raumgröße durch.

Haben Sie einen neuen Aufnahmetermin von uns erhalten, nehmen wir rechtzeitig vor Reha-Beginn schriftlich und telefonisch Kontakt mit Ihnen auf. 

Für Patienten und Mitarbeiter in unserer Einrichtung gelten aufgrund der Corona-Krise die aktuellen Ausgangsbeschränkungen, die eine bundes- und landesweite Gültigkeit besitzen.

Für unsere Klinik besteht ein Besuchsverbot. Damit darf die Klinik nur von Patienten, Mitarbeitern, angemeldeten Begleitpersonen und externen Technikern in Begleitung unserer Haustechniker zu dringenden Reparaturen betreten werden. Weiterhin Zugang hat externes medizinisches Personal (Krankentransporte, Notarzt, etc.).

Patienten werden daher auch nicht beurlaubt, um das Wochenende zu Hause zu verbringen. Die Möglichkeit eines kurzen Besuches bei Freunden oder Verwandten richtet sich nach den behördlichen Vorgaben und sollte unterbleiben.

Das St. Franziska-Stift hat auf der Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der behördlichen Vorgaben einen Hygiene- und Pandenmieplan erstellt.

Das Direktorium und die hygienebeauftragten Mitarbeiter schätzen die aktuelle Lage regelmäßig ein, sind ständig mit aktuellen Informationen versorgt und im Gespräch mit Gesundheitsamt und ortsansässigen Krankenhäusern und Verantwortlichen des Gesundheitssystems.

Weisen Sie selbst oder andere Rehabilitanden während des Aufenthaltes in unserer Klinik Krankheitssymptome auf, melden Sie sich bitte unverzüglich bei der Pflegefachkraft oder dem Arzt. Wir testen dann, ob Sie möglicherweise COVID-19 infiziert sind. Danach entscheidet die Einrichtungsleitung in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden über die weiteren Maßnahmen.

Alle wichtigen Informationen, Links und Hinweise haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Das Virus trägt den Namen Sars-COV-2

Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19

Wie können Sie sich mit dem Coronavirus anstecken?
Die Ansteckung passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 bis 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.
 

Wie können Sie sich vor dem Virus schützen?
Am wichtigsten ist die Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln. Das hilft übrigens nicht nur bei Coronavirus, sondern auch bei der derzeit in Deutschland drohenden Influenza. Dazu gehören:

  • Masken tragen
  • Abstand halten
  • Regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen und desinfizieren
  • Niesen in die Ellenbeuge oder ins Taschentuch - nicht in den freien Raum
  • Taschentücher nur einmal benutzen
     

Welche Krankheitszeichen/Symptome treten nach einer Ansteckung auf?
Die Krankheitszeichen bieten das breite Bild einer harmlosen Erkältung bis hin zu einer schwerwiegenden Lungenentzündung. Frühsymptome können Fieber, Husten und Atemnot sein.
 

Was können Sie tun, wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben?
Wenn Sie sich krank fühlen 
oder grippale Symptome haben, sollten Sie nicht arbeiten gehen, allein schon, um andere nicht anzustecken. Zur Abklärung können Sie einen Arzt oder das für Sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren. Bitte tun Sie dies zunächst nur telefonisch. Die weitere Abklärung wird durch den Arzt oder das Gesundheitsamt organisiert, sofern dies erforderlich ist.
 

Wo sind aktuelle Informationen zu finden?
Da die Informationen sich sehr schnell ändern, finden Sie hier die Links zu den relevanten Seiten, die ständig aktualisiert werden.